Interesse an der Energiegenossenschaft Haiger eG?

Sie setzen auf 100% saubere Energie! Sie sorgen für eine regionale Wertschöpfung für den Großraum Haiger und das Dreiländereck!

Als Mitglied der Haigerer Energiegenossenschaft engagieren sich zukünftig regional wie überregional in entsprechenden Projekten, die mit Wind- und Solarstrom eine Rendite versprechen. Dazu gibt es eine gesicherte Vergütung nach EEG für 20 Jahre!

Über 400 Menschen aus dem Dreiländereck sind bereits interessiert an einer Mitgliedschaft in der Energiegenossenschaft Haiger eG.

In kürze werden wir zu einer Info-Veranstaltung einladen. Bitte achten Sie dazu auf die Ankündigung in den Tageszeitungen oder senden Sie uns über das Kontaktformular auf dieser Website eine Nachricht.

Unsere Satzung

Energiegenossenschaft Haiger ist als erste eG in Deutschland von der BaFin registriert

eG-Haiger-Vorstand-AR2014-12_2566web.jpgGeplant hatte die Haigerer Energiegenossenschaft mit ihren über 400 Interessenten aus dem Dreiländereck Hessen/NRW/Rheinland-Pfalz die Beteiligung am Windpark Kalteiche schon für 2013. Doch dann verschärfte der Gesetzgeber die Rahmenbedingungen, um Kapitalanleger besser zu schützen. Alle Energiegenossenschaften, die sich zukünftig an Wind- und Solarparks beteiligen wollen und nicht weit überwiegend operativ tätig sind, werden durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überprüft und brauchen eine Registrierung nach dem Kapitalanlagegesetzbuch KAGB.

Für die Haigerer eG-Vorstände Hans-Hermann Freischlad, Matthias Heim, Martin Mendack und André Münker begannen harte Zeiten und arbeitsintensive Monate, hatte die BaFin bis dato noch keine Genossenschaft nach der neuen Gesetzeslage registriert. Satzungsänderungen, Strategieanpassungen und jede Menge juristischer Feinheiten mussten gemeinsam mit der Kanzlei Satell (München) und anderen Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen sowohl im Sinne des KAGB als auch des Genossenschaftsrechts „wasserdicht“ gemacht werden.

Anfang dieser Woche kam die Erfolgsmeldung: Die Energiegenossenschaft Haiger eG ist die erste eG in Deutschland, die von der BaFin registriert ist. „Ich danke dem Vorstand für sein Engagement, die Zielstrebigkeit und Beharrlichkeit, die vielen Stunden der Verhandlungen und die tausenden Kilometer Fahrstrecken“, ist Aufsichtsratsvorsitzendem Dr. Gerhard Zoubek die Erleichterung anzumerken. Immerhin wollen sich über einige hundert Bürgerinnen und Bürger aus der Region an der eG beteiligen.

„Auch wenn wir weiter die Beteiligung am Windpark Kalteiche mit hoher Priorität weiterverfolgen: Um für unsere Mitglieder eine bessere Risikostreuung zu erreichen, können wir uns mit der Registrierung nun an Wind- und Solarparks in Deutschland bis zu einer Gesamthöhe von hundert Millionen Euro beteiligen“ freut sich der zuletzt berufene Vorstand Matthias Heim. „Und da wir auch selbst oder in Partnerschaften Wind- und Solar-Projekte planen, errichten und betreiben dürfen, können wir die Wertschöpfung für die Menschen in den Regionen weiter verbessern“, ergänzt der Vorstandsvorsitzende Hans-Hermann Freischlad.

Das Haigerer Engagement habe eine Vorreiterrolle für alle Energiegenossenschaften in Deutschland, daher werden wohl in den nächsten Wochen einige Genossenschaften neugierig nach Haiger schauen. „Doch es geht nicht um die Frage, wie eine Energiegenossenschaft die Registrierung schafft. Vielmehr dürfen die eigenen Mitglieder und Genossenschaften erwarten, dass der Vorstand das Vertrauen verdient, indem er neben der gebotenen Sorgfalt auch die erforderliche fachliche Qualifikation zur Beurteilung und wirtschaftlichen Führung von Wind- und Solarparks mitbringt. Schließlich hat er das Portfolio-Management im Sinne seiner Mitglieder und in der Verantwortung für das von diesen ihm anvertraute Geld wie ein Profi zu führen“, so Heim. Das können die meisten „eGs“ nicht oder nur schwer leisten. „Daher laden wir regional wie überregional andere Energiegenossenschaften, Kommunen, Initiativen und Bürger zur Zusammenarbeit ein“, stellt Freischlad heraus und zitiert frei seinen Namensvetter Hermann Schulze-Delitzsch, der mit Friedrich-Wilhelm Raiffeisen die Erkenntnis prägte: was der Einzelne nicht schafft, dass schaffen viele.